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Die Arbeitnehmer haben das Recht, ihren Vertreter für die Zwecke der Tarifverhandlungen zu wählen. [7] Um eine echte Beteiligung an den Verhandlungsverhandlungsmöglichkeiten zu erleichtern, sollten den Arbeitnehmervertretern Die Vorbereitungen für die Verhandlungen ermöglicht werden. [8] Frage: Gibt es ein IAO-Übereinkommen, das sich mit der Frage befasst, ob die Rechte der Gewerkschaft im Rahmen eines Tarifvertrags für einen bestimmten Zeitraum in Kraft bleiben, in dem ein Unternehmen geschlossen, verkauft oder privatisiert wird? Die Regierungen sollten die zuständigen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen bei der Festlegung von Mindestleistungen und der Mindestzahl von Arbeitnehmern konsultieren, die für ihre Bereitstellung erforderlich sind, um sicherzustellen, dass der Umfang des Mindestdienstes nicht dazu führt, dass der Streik in der Praxis aufgrund seiner begrenzten Auswirkungen ineffektiv wird. [9] Jede Meinungsverschiedenheit bei der Bestimmung dieser Mindestleistungen sollte von einer unabhängigen Stelle und nicht vom Ministerium für Arbeit oder vom betreffenden Ministerium oder (öffentlichen) Unternehmen beigelegt werden. [10] Die IAO-MNE-Erklärung ermutigt die Regierungen der Herkunft und der Aufnahmeländer, Tarifverhandlungen zwischen multinationalen Unternehmen und ihren Arbeitnehmern zu fördern: “Die Regierungen, insbesondere in den Entwicklungsländern, sollten sich bemühen, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass niedrigere Einkommensgruppen und weniger entwickelte Gebiete so weit wie möglich von den Aktivitäten multinationaler Unternehmen profitieren.” [3] Die MNE-Erklärung sieht ferner vor, dass “erforderlichenfalls Maßnahmen ergriffen werden sollten, die den nationalen Bedingungen angemessen sind, um die vollständige Entwicklung und Nutzung von Mechanismen für freiwillige Verhandlungen zwischen Arbeitgebern oder Arbeitgeberverbänden und Arbeitnehmerorganisationen im Hinblick auf die Regelung der Beschäftigungsbedingungen durch Tarifverträge zu fördern und zu fördern.” [4] Die Rechtsprechung zur Vereinigungsfreiheit und zur Tarifverhandlungen bestimmt jedoch, dass “die Schließung eines Unternehmens als folgersondern nicht zum Aussterben der sich aus dem Tarifvertrag ergebenden Verpflichtungen, insbesondere in Bezug auf die Entschädigung im Falle einer Entlassung, führen darf.” [1] Antwort: Tarifverhandlungen sollten freiwillig, frei und in gutem Glauben durchgeführt werden. Den Parteien steht es frei, Verhandlungen zu führen, und es sollte keine Einmischung der Behörden in ihre Entscheidungen geben, dies zu tun. Der Grundsatz des guten Glaubens impliziert, dass die Parteien alles tun, um zu einer Einigung zu gelangen, echte und konstruktive Verhandlungen zu führen, ungerechtfertigte Verzögerungen bei den Verhandlungen zu vermeiden, in gutem Glauben geschlossene und angewandte Vereinbarungen einzuhalten und genügend Zeit für die Erörterung und Beilegung kollektiver Streitigkeiten zu geben.